Wiege des französischen Weinbaus
Hier gibt es schöne, erfrischende Weine. Das Weinbaugebiet Provence ist die Wiege des französischen Weinbaus. Was im Süden der Côtes du Rhone begann, setzt sich in der Provence fort: der reichhaltige Rebsortenspiegel. 7 AC-Weine stehen ebenso sympathischen VDQS-Gewächsen gegenüber. Es gibt besonders feine, elegante, frische und vornehme Rot-, Rosé- und Weißweine.
Der Rosé gehört zu den besten Frankreichs. Der Weißwein ist der ideale Begleiter zur Bouillabaisse und anderen Fischgerichten.
Die Hauptrebsorten sind Mourvedre und Cinsault sowie Grenache. Aus den gleichen Reben stammen die Roséweine. Die Weißweine aus Clairette, Ugni blanc, Bourboulenc und Sauvignon sind frisch und fruchtig.
Die Rot- und Roséweine sind leicht, fein und elegant, die weißen frisch. Das Gebiet der Côtes de Provence reicht von Marseiile bis Nizza. Auf unterschiedlichen Böden, auf Terrassen und in der Ebene wachsen hier die Trauben, aus denen vor allem der populäre Roséwein mit der Bezeichnung Côtes-de-Provence gewonnen wird. Er ist trocken, fruchtig, recht körperreich und schmeckt gut gekühlt zu den würzigen Gerichten des Landes.
Die Rotweine sind bukett- und körperreich. Sie können je nach Anbauregion geschmeidig oder feurig, aber auch leicht und delikat sein. Sie werden meist jung getrunken.
Rot- und Roséweine werden zu 70 Prozent aus den Hauptrebsorten Carignan , Tibouren, Grenache, Mourvedre und Cinsault hergestellt. Die fruchtigen, trockenen Weißweine aus Clairette, Vermentino, Semillon und Ugni blanc werden jung getrunken, da sie leicht oxidieren. Strenge Vorschriften sieht das Gesetz auch für die Weinbereitung in diesem Gebiet vor.