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Pago de los Capellanes Parcela El Nogal 2010

Die Jahrgangsangaben auf den abgebildeten Flaschen entsprechen nicht unbedingt den tatsächlichen Jahrgängen. Ebenso können sich die Flaschenabbildungen von den hier gezeigten unterscheiden.

Pago de los Capellanes Parcela El Nogal 2010

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Die Tempranillo-Trauben für den El Nogal gedeihen auf einer ca. 6 ha großen Parzelle und werden unabhängig von den anderen Weinen der Bodega gelesen und verarbeitet. So hebt sich dieser 22 Monate im Barrique gereifte Ausnahmerotwein in Qualität und Konzentration - ob in der Farbe, in den Aromen oder in den feinen Tanninen - wunderbar hervor.
Rotwein trocken

Beschreibung

Details


Art. Nr. S71505
Jahrgang 2010
Hersteller Pago del los Capellanes
Region Ribera del Duero
Auszeichnungen -Parker Punkte - Wine Advocate: 94 Pkt. (Jg. 2004)
Weintyp Rotwein
Rebsorte Tempranillo
Empfehlung zu würzigen Fleischgerichte und kräftigen Käsesorten
Farbe rot
Trinktemperatur °C 18.00
Alkoholgehalt in % 14.50
Enthält Sulfite
Lagerfähigkeit Jahre
Inverkehrbringer Pago de los Capellanes Camino de la Ampudia s/n 09314 Pedrosa de Duero Spanien

Hinweis: Allergene sind fett gedruckt

Zusatzinformation


Weingut Pago de los Capellanes 
 

Das Landgut Pago de los Capellanes befindet sich im Herzen der Region Ribera del Duero in der Provinz Burgos. Es liegt nur einen knappen Kilometer von der Ortschaft Pedrosa del Duero entfert, in der einige der besten Trauben der ganzen Ribera geerntet werden.

Am Anfang gab es auf dem Gut nur ein paar tausend Weinstöcke im traditionellen Zapfenschnitt. Das Ehepaar Rodero – Villa und sein außergewöhnliches Mitarbeiterteam setzten dann auf eine besondere Art der Weinherstellung. Sie haben aus dem Pago de los Capellanes einen über hundert Hektar großen eigenen Weinberg gemacht. Die Kellerei ist umgeben von Weinreben verschiedener Rebsorten am Spalier, wie z. B. Tempranillo, Tinto Fino, Cabernet und Merlot. In dieser Umgebung wurde ein Traum wahr, der auf 1980 zurückgeht.

Eine geringe Produktionsmenge bürgt einerseits für eine rigorose Qualitätskontrolle des Endprodukts, andererseits aber auch für eine persönliche Betreuung der abgefüllten Flaschenchargen. In den Weinbergen unserer Kellerei gestattet man eine maximale Anbaumenge von 5.000 kg Trauben pro Hektar. Diese Menge liegt deutlich unter dem Wert von 7.000 kg/Hektar, die der Kontrollrat der Ribera del Duero vorschreibt, was bezeichnend für die Qualität unseres Rohstoffs ist.

Auf diese Art und Weise stellen wir alle Weine her, die mit unserem Siegel auf den Markt kommen. Rotweine mit einem sehr persönlichen Charakter, in dem sich die Ruhe, Sorgsamkeit und Geduld widerspiegeln, mit denen sie hergestellt wurden.

Der Name „Pago de los Capellanes“ ist der des Gemeindegebiets, in dem die Weinberge und die Weinkellerei liegen. Das spanische Wort „pago“ bezeichnet einen Verwaltungsbezirk. Im 13. und 14. Jh. gab es in der Ortschaft Pedrosa de Duero eine Kapellanei. Dieser vermachten die Einwohner des Ortes als Dank für abgehaltene Gottesdienste und Totenmessen kleine Grundstücke.

Im Laufe der Zeit entstand so ein Gemeindegebiet, das die Kaplane verwalteten. Im Zuge der Säkularisierung von Mendizábal im Jahre 1855 gingen die Besitztümer der Kirche und der Geistlichen wieder an die Stadtverwaltung zurück. Dennoch nannten die Einwohner von Pedrosa den Bezirk weiterhin Pago de los Capellanes (Verwaltungsbezirk der Kaplane).

Pedrosa de Duero befindet sich in der Provinz Burgos und liegt 800 Meter über dem Meeresspiegel. An den Berghängen der Region herrschen ton- und kalkhaltige Böden vor, in denen die Weinreben gezwungen sind tiefe Wurzeln zu schlagen, wodurch sich ein recht geringes Produktionspotential ergibt.

Der Niederschlag liegt bei 500 ml pro Jahr und die klimatischen Bedingungen sind extrem. Die Sommer sind sehr heiß (bis zu 45º in den Weinbergen) und die Winter sehr kalt (an manchen Tagen bis zu 0º). Während der Weinlese kann es bei Tag bis zu 25º C warm und in der Nacht bis zu 0º C kalt werden. Hierdurch wird der Reifeprozess der Trauben gefördert, was den Alkohol- und Tanningehalt erhöht und die Farbe verstärkt. Der Säuregehalt bleibt jedoch gleich.

Die Weinberge des Pago de los Capellanes bestehen zu 80% aus der Rebsorte Tinto Fino, zu 10% aus Cabernet und zu 10% aus Merlot. Zu Beginn hatten wir nur einige wenige Tinto Fino Weinreben ausgesucht, im Laufe der Jahre haben wir die Auswahl der besten Reben vergrößert. Die Pflanzen, die sich dem Terrain und dem Klima am besten angepasst haben, wurden auf dem Feld ausgewählt um die Anflanzung fortzusetzen. So kam es dazu, dass wir heute über eine große Vielfalt von Anbauflächen verfügen.

Jede von ihnen wird sorgfältig gepflegt um den Erhalt der besten Früchte sicherzustellen. Wir bemühen uns außerdem Mengen anzubauen, die unter 5000 kg pro Hektar liegen. Die Qualität der Weinreben fördern wir durch Maßnahmen wie Pflanzenschnitt an der grünen Pflanze, Auswahl der Trauben, Schnitteingriffe etc.

Grundstock unserer Weine ist der Tinto Fino, wir verwenden aber auch die elegante Merlot-Traube, die jungen Weinen sehr interessante Aromen verleiht, sowie die Cabernet-Traube, die mit ihrem hohen Säuregehalt einen längeren Reifeprozess in Eichenfässern ermöglicht.

Nach den im Verlauf des Jahres durchgeführten Arbeiten erreichen die Trauben im September das Ende ihres Reifeprozesses. Diese Zeit ist besonders kritisch. Deshalb haben wir den Pago de los Capellanes in über 22 Anbauflächen strukturiert, so dass wir jede von ihnen genau kontrollieren können. Mindestens einen Monat vor der Weinlese werden in allen Anbauflächen tägliche Proben entnommen. Jeden Morgen und Abend werden Trauben gelesen und ihre Entwicklung analysiert. Einhundert Trauben jeder Anbaufläche werden verpresst und ihr Reifeprozess untersucht.

Die Arbeitsprozesse bei El Pago sind also von der Geduld und Ruhe geprägt, die der Weinrebe gegönnt werden. Die Weinlese wird mit der gleichen Sorgfalt durchgeführt und findet nach der entsprechenden Entscheidung des Önologen erst gegen Anfang Oktober statt. Die Trauben werden nach Sorten und Anbauflächen getrennt gelesen. In dieser Zeit herrscht im Weingut Freude vor, aber auch die Angst vor regenbringenden Wolken. Vom Eingang der ersten Traube in die Kellerei bis zum Verschließen des Fülltrichters vergehen etwa 15 bis 20 Tage. Doch in manchen Jahren dauert die Weinlese bis zu 40 Tagen, denn je nach Jahrgang müssen einige Trauben länger an der Weinrebe verweilen.

Der Weinausbau (Spanisch: crianza) im Pago de los Capellanes wird in einem 10 Meter tief liegenden Kellergewölbe durchgeführt, das von dem anerkannten Architekten Jesús Manzanares entworfen wurde. Unsere Qualitätsweine ruhen hier in neuen (1-3 Jahre alten) französischen Eichenfässern, bis sie die optimale Reife für den Verschnitt bzw. Cuvée erreicht haben, die je nach Anbaufläche und späterer Flaschenabfüllung vorgenommen werden.

Zur Zeit umfasst der Fässerbestand 2500 Stück. Alle Fässer sind aus französischer Eiche, sie unterscheiden sich aber in ihrer Verarbeitung. Wir verwenden eine Auswahl von 22 Eichensorten, die sich durch ihren Ursprung (Alliers, Nevers, Zentralfrankreich...) und die verschiedenen Freilufttrockenprozesse (mit einer Dauer von 24 bis 60 Monaten) unterscheiden. Der Brandgrad des Eichenholzes wird je nach Fassgröße, Fasstyp und dem auszubauenden Wein festgelegt. Die Dauer des Barrique-Ausbaus wird nach der Art des auszubauenden Weins bestimmt. Jeden Monat werden Proben verkostet, Weine getrennt und umgefüllt und alle weiteren Schritte unternommen, die für die gewünschte Endqualität jeder Charge notwendig sind.
Nachdem der Verbleib in den unterschiedlichen Eichenfässern je nach Weinsorte und Anbaufläche festgelegt wurde, werden die Weine homogenisiert und abgefüllt. Doch auch zu diesem Zeitpunkt herrscht bei uns keine Eile, und die Flaschen werden in einem klimatisierten Kellergewölbe in aller Ruhe eingelagert, bis der Wein reif ist für seine Auslieferung. Dieser Prozess ist sehr wichtig, damit die Weine beim Verkosten eine ideale Reife vorweisen.

Es kommt der Moment der Wahrheit. Aber es sollte nicht einfach so getrunken werden, denn es handelt sich um einen besonderes Erlebnis. Der Wein wurde von uns ohne Eile behandelt, diese Philosophie sollte auch jetzt zur Anwendung kommen.

Öffnen Sie die Flasche vorsichtig um den Korken nicht zu verletzen, der den Wein während des Reifeprozesses so gut geschützt hat. Ziehen Sie den Korken langsam und ohne ihn zu verletzen aus der Flasche.

Mit der gleichen Sorgfalt sollten Sie den Wein dekantieren, damit er atmen kann, möglichst eine Stunde vor dem Servieren. In einigen Fällen kann es sogar angebracht sein, den Wein 12 Stunden vor dem Verkosten zu dekantieren.

Nun können Sie den Wein in aller Ruhe genießen. Bewundern Sie seine Farbe, genießen Sie sein Aroma und schmecken Sie das Ergebnis unserer hervorragenden Arbeit und der Güte unserer Trauben. Erleben Sie, warum sich so viel Mühe und geduldiges Warten gelohnt haben.

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